Umfrage zur Zukunft des Vereins-WLAN

01.08.2010, 12:11

In den vergangenen Wochen habe ich daran gearbeitet, die WLAN-Reichweite im Hafen zu erhöhen. Das WLAN ist zuverlässig nur an den ganz vorderen Liegeplätzen zu erreichen. Eine Abdeckung des gesamten Hafens ist nur mit deutlich höherem und damit auch teurerem technischen Aufwand möglich. Ob dies gewünscht ist, kann ich im Moment nicht abschätzen.

Gleichzeitig hat sich die Rechtsprechung über öffentlich zugängliche Internetanschlüsse verschärft. Der Anbieter eines solchen Zugangs – in diesem Fall der VWV – haftet mit, wenn illegale Aktivitäten über den Zugang erfolgen (Urheberrechtsverletzungen, im schlimmsten Fall auch Vorbereitung oder Durchführung von Straftaten). Daher könnte es notwendig sein, den Zugang zum Vereins-WLAN individuell zu vergeben. Auch dies ist nicht mehr mit dem einfachen Verfahren wie bisher möglich.

Ich prüfe daher, ob wir einen kommerziellen Provider mit dem Betrieb eines WLANs beauftragen sollten. Die Kosten dafür würden von den einzelnen Nutzern direkt mit dem Provider abgerechnet werden. Die Preise würden bei 10–20 € pro Nutzungsmonat liegen. Zum Vergleich: Ein persönlicher UMTS-Stick, der unabhängig vom WLAN das Onlinegehen in ganz Deutschland erlaubt, kostet ab 25 € pro Monat.

Daher wünsche ich mir ein Meinungsbild von allen Nutzern. Dazu bitte ich darum, dass sich alle bisherigen Nutzer auch für dieses Jahr in die WLAN-Nutzerliste im grauen Schnellhefter am schwarzen Brett im Bootshaus eintragen und in der dortigen Meinungsbildliste eintragen, welche zukünftige Nutzungsform des WLAN sie bevorzugen. Die Alternativen sind (1) wie bisher mit nicht perfekter Reichweite, (2) Ausbau mit ggf. einmaliger finanzieller Umlage auf die Nutzer, (3) Übergabe des WLAN an einen kommerziellen Anbieter, (4) abschalten des öffentlichen WLAN – individueller Zugang über UMTS.

Jens Kube, Internetbeauftragter

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