Neue Wanderpokale für den VWV und WVBL

Präsentation der neuen Wanderpokale und der ersten Preisträger/innen

Wie bereits im Artikel " Feuchtes, aber dennoch fröhliches Segelwochende" erwähnt, sponserten in diesem Jahr die neuen Wanderpokale für die Gemeinschaftsregatta der Opti- und Jollensegler für den Verein Wassersport Vegesack e.V. und dem Wassersportverein Blumenthal e.V. die Bremer Firma Hahnfeld GmbH & Co. Mastenvertrieb KG. Da der Verein Wassersport Vegesack zu dieser Gemeinschaftsregatta neu hinzugestoßen ist und noch keine Wanderpokale für die erfolgreichen Segler vorhanden gewesen sind, hat sich die Firma Hahnfeld Masten mit dem Eigentümer Carsten Burfeind und seiner Frau dazu entschlossen, diese sehr schön ausgefallenen Pokale zu sponsern. Es wurden vier Pokale für den VWV gesponsert - schnellster Optimist VWV, schnellster Mikado-Segler VWV, schnellste Mikado-Seglerin VWV und schnellste Jollenmannschaft VWV. Ein Wanderpokal wurde für den WVBL, da leider bis zu diesem Zeitpunkt für die schnellste Jollenmannschaft noch kein Pokal vorhanden gewesen ist. Preisträger für das erste Jahr wurden für den schnellsten Mikado-Segler VWV Jasper Meyer und für die schnellste Mikado-Segler VWV Jette Koep. Der Pokal für den schnellsten Optimist VWV wurde dieses Jahr noch nicht vergeben, aber wir hoffen, dass die jetzigen Anfänger schon mit voller Spannung darauf aus sind, ihren Namen im nächsten Jahr das erste Mal auf diesem Pokal zu verewigen. Schnellste Jollenmannschaft VWV wurde die Mannschaft um Nabila Schauder und von WVBL wurde es die Crew um Philipp Rehnisch. Die Vereine und die Firma Hahnfeld Masten freuen sich auf die nächsten Jahre und hoffen, dass die Pokale viele Namen tragen werden und auch jedes Jahr vergeben werden können.

Feuchtes, aber dennoch fröhliches Segelwochende

Zum 14. Mal fand vom 18.-19. Juni in Elsfleth die Gemeinschaftsregatta des SWE und WVBL statt. In diesem Jahr wurde das Wochenende durch einen dritten Verein erweitert - der VWV reiste ebenfalls mit jugendlichen Opti- und Jollen- Seglern an. Die Dyas-Gruppe des WVBl brachte Ihre Boote bereits am Freitag zum Elsflether Hafen, der Rest der Jugendlichen folgte am Samstagmorgen. Auf Grund des Wetters wurden die Zelte in diesem Jahr in der Bootshalle des SWEs aufgebaut. Nach dem gemeinschaftlichen Einrichten der Übernachtungsmöglichkeiten ging es für die ersten Probeschläge aufs Wasser. Leider war für die Anfänger der Mikado- Regatta zuviel Wind, so dass diese an Land geblieben sind und die „Größeren“ beim Segeln angefeuert haben. Nach einer Stärkung beim Mittagessen wurde es dann ernster. Am Nachmittag segelten die Dyas-Gruppe sowie die Fortgeschrittenen Optisegler Ihre ersten Regatten. Da der Wind trotz anfänglicher Hoffnung am Nachmittag nicht viel abgenommen hat, blieb es nicht aus, dass bei den Optimisten der ein oder andere gekentert ist. So konnten jedoch die neu gewonnen Erkenntnisse des Kentertrainings, was in gleicher Gemeinschaft zum Anfang des Jahres im Grohner Bad stattfand, eingesetzt werden. Bei den Anfängern der Mikado- Regatta organisierte man wegen der starken Böen, die immer wieder über den Hafen fegten, um. Die Kinder paddelten ohne Segel mit ihren Optimisten um die Wette. Ausgelegt wurden Tonnen als Start und immer zwei Segler stellten ihr Geschick an Pinne und gleichzeitigem paddeln unter Beweis. Leider setzte zu diesem Zeitpunkt auch der Regen ein, so dass vor dem alljährlichen Grillen die Kleidung aller Segler und Begleiter trockengelegt werden musste. Leider konnte auf Grund des Wetters nicht wie geplant das Lagerfeuer am Strand stattfinden; eine Ausweichmöglichkeit bot der für die Segler und Gastlieger des SWE bereitstehende Grillplatz. Hier wurde mit unterschiedlichen Teigsorten Stockbrot zubereitet. Kurz vor dem Schlafen gehen hieß es „Wer findet die meisten Leuchtfiguren im Dunkeln?“. Eine super Gelegenheit, seine Taschenlampe rauszuholen und eine „kleine“ Nachtwanderung zu unternehmen.

Am nächsten Morgen fanden sich alle pünktlich zum Frühstück wieder ein. Nach dem Abbauen der Zelte stieg die Anspannung und jeder wollte wissen, wer welchen Platz belegt hat. Zur Siegerehrung bekam jeder eine Urkunde und auch ein T-Shirt, die vom SWE gesponsert wurden. Sieger bei der Mikado-Regatta wurde Laura Wolf, gefolgt von Henry Wiesensee und Tim Kieß, alle drei vom SWE. Als beste Mikado-Segler vom VWV durften sich dieses Jahr zwei Segler nennen, Jasper Meyer und Jette Koep. Beide durften somit jeweils einen der fünf neu gesponserten Wanderpokalen der Firma Hahnfeld Masten aus Bremen mit nach Hause nehmen. Leider konnte in diesem Jahr kein Anfänger des WVBL an dieser Regatta teilnehmen. Bei den Optiregatten wurde es ganz spannend. Dort belegte den ersten Platz Nils Friedjof Stellmacher (SWE), dicht gefolgt von seinem Vereinskollegen Maximilian Thümler, der im letzten Jahr als Sieger der Mikado-Regatta nach Hause ging. Dritter wurde Ude Marzfeld, ebenfalls vom SWE. Der beste WVBL Segler wurde dieses Jahr Lion Szlagowski. Alle sieben gestarteten Segler verdienen großen Respekt, da sie trotz sehr viel Wind und noch stärkeren Böen diese Regatta sehr gut gemeistert haben. Der VWV konnte in diesem Jahr noch keinen fortgeschrittenen Segler stellen aber in allen Anfängern steckt großes Potential, so dass wir im nächsten Jahr mit spannenden Regatten rechnen können. Die letzten Wettfahrten wurden bei den Dyas ausgesegelt. Dort belegte die SWE-Mannschaft um Malte Nafzger mit den Vorschotern Thorben Kramer und Eike Hesper den ersten Platz, gefolgt von der Blumenthaler Mannschaft Philipp Rehnisch, Kim-Malin Hohnholz und Timm Volkmar. Dritte und auch beste VWV Mannschaft wurde die Crew um Nabila Schauder. Wir bedanken uns noch mal recht herzlich bei allen Sponsoren und Helfern für ihr Engagement und freuen uns auf das nächste Jahr, hoffentlich mit besserem Wetter.